Modellnummer  212


Modellnummer

Straße

Hausnummer

Parzelle

Besitzer Stand 1829

 

Besitzer nach Taxlisten ab 1785

212

Turmstraße

alt   (301)

63

Amtsschreiber Joes Everhardus Antonius Ludolphus Carolus Wulff (+1836)



Beschreibung nach Taxlisten ab 1785

Parz /  Nr

63    (301)

Besitzer

Amtsschreiber Wulff (+1836)

Art

Turm

m lang

6,87

m breit

6,77

m hoch

17,43  plus Dach cirka 4,5



Auszug aus dem Buch von Jutta Törnig-Struck

"Aus Fachwerk, Bruchstein und Beton"   Seite 32-33

Gisbert Kranz hielt die Erinnerungen des Mendener Bürgers Beierle zur späteren Nutzung des Poenigeturmes fest:

"Der Turm hatte schon in früheren Jahren der Unterbringung  obdachloser Familien gedient, denn er ist Eigentum der Stadtgemeinde Menden. So wohnten in den (18)40er und (18)50er Jahren die Familien Bergmann und Schwarzkopf, seit 1873 die Familie Schneider Müller und darauf die Familie Marker, letztere mit 10 Kindern, im Turme. In dieser Zeit war der Turm weder mit Fußbodenbelag noch mit einer Abschlussdecke nach dem Dache hin versehen; ebenfalls waren keine Fenster, noch in irgendeiner Form ein Schornstein oder Abortanlagen vorhanden. Kam man durch die Türe herein, so stand rechts des Eingangs der Tisch, links das Bett, bei der Familie Müller hinter dem Bett die Ziege. Sah man nach oben, so konnte man bis in die Spitze des Turmes sehen. In den neunziger Jahren wurde auf eine Beschwerde der Familie Marker der Turm mit Fußboden, einem Fenster, ein Ofenloch (ausgestattet) und durch eine Bretterdecke ein zweiter Raum geschaffen, um Schlafgelegenheit für die große Kinderzahl zu schaffen." (Quelle: Zitiert aus Nachlass Kranz)


Istzustand  2008

erste urk. Erwähnung 1344

ab September 2010 Sanierung durch die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur

19. 7. 2011 feierliche Eröffnung nach Sanierung 


             links und mitte vor der Renovierung 

Feierliche Eröffnung am 19.Juli 2011 des renovierten Poenigeturmes durch Herrn Peter Hoppe, Vorsitzender des Vorstandes der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur