Das Mendener Heimatmuseum


Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt Menden ist das Heimatmuseum.

 

Einzigartige prähistorische geologische, biologische und mineralogische Sammlungen werden ergänzt durch vielseitige, kultur- und kunstgeschichtliche Zeugnisse aus allen Jahrhunderten, die teils in instruktiv geordneten Sammlungsschränken, teil als lebendige Ganzheit ( z.B. westfälisches Bauern-haus ) gezeigt werden.

 

In seiner Gesamtheit bietet das Museum ein eindrucksvolles Bilde der Geschichte unserer Heimat von der geologischen Vorzeit über die Steinzeit ( reiche Höhlenfunde des Hönnetals ) bis in die Gegenwart.

Zahlreiche gut besuchte Sonderausstellungen in den letzten Jahren und Aktionen wie die "Lange Nacht der Kultur" bescheren dem Museum rege Besucherströme.

 

Vielleicht werden auch Sie bald mal von einem unserer neuen Stadtführer in historischer Kleidung zu einem Rundgang durch das Museum oder unsere Altstadt begrüßt

 

 

Mendener Museum

 

 

Im Jahr 1730 von Bürgermeister Johann Caspar Biggeleben erbaut

 

Dank der Initiative von Friedrich Glunz erfolgte am 12. November 1912 die Gründung des Museumsvereins.

 

 

 

Hier wird Geschichte greifbar und begreifbar.

 

Erleben Sie bei einem Rundgang vom Keller bis zum Dachgeschoss, wie das Museum unter der Leitung von Jutta Törnig-Struck zu einem wahren Schmuckkästchen geworden ist.

Der Museumskeller - hier wurde schon so manch schöne Stunde in geselliger Runde erlebt.

 

 

 

 

 

" Bürgermeister Johann Caspar Biggeleben"

 

begrüßt die Museumsgäste zur

 

Langen Nacht der Kultur 2007

Die beiden Höhlenbären an der Wodanseiche stammen aus der Kepplerhöhle im Hönnetal

Höhlenlöwe und Wollnashorn- Tiere der Eiszeit im Hönnetal

Die Höhlen des Hönnetals als Kultstätten

Jungsteinzeit an Hönne und Ruhr - Neandertaler in der Balver Höhle

Die Höhlen im Hönnetal - Eine unendliche Geschichte

Dinosaurier im Sauerland

Die Museumschefin findet bei Grabungen einen Zahn eines Iguanodonsauriers, einen Pflanzenfresser aus der frühen Kreidezeit

 

 

 

 

 

" Gastwirt und Brauereibesitzer Ernestus Antonius Schmidt und seine Ehefrau Antonetta Christina Josephina Lillotte "

 

führen die Besucher der Langen Nacht der Kultur in die Mendener Familien - Geschichte ein.

           Handwerk und Zünfte                                                        Schneider, Schuhmacher und Schreiner

Markt und Handel - Mendener Maße und Gewichte, Leinen und Tuch aus Menden

Recht und Gericht - Bürgerrecht, Marktrecht

 

 

 

 

 

 

" Frau Richenza von Ardey mit Knappe "

 

 

erklärt den Museumsbesuchern

bei der Langen Nacht der Kultur

Menden im Mittelalter- Ritter Goswin von der Rodenburg, die Stadterhebung Menden

Bürgerliches Wohnen

 

 

 

 

 

" Die Ehefrau des Seilermeisters Franz Anton Ising, Maria Albertina Gantenbrink "

 

zeigt den Besuchern der Langen Nacht der Kultur ihren gut gefüllten Wäscheschrank

Unter die Haube kommen - Weißzeug, Hauben und Schmuck

Die Eroberung der Außenwelt war " Männersache "

Bürgerliches Leben im 19.Jahrhundert- Mendener Kaffeekränzchen

" Für die Stubenluft wie geschaffen " - Frauen und ihre Freizeitarbeit

 

 

 

 

" Anna Maria von Mellin und Gerichtsschreiber Johannes Wulff "

 

bei der Langen Nacht der Kultur

Schreibzimmer des Mannes   -   Im Zeichen des Kreuzes   -  Hausaltäre, Taschenaltäre und Gebetbücher

Geschichte der Waffen

Die alte Mendener Apotheke - Erst Hirsch - später Markt Apotheke

Die Apotheke des Michael Fuchsius

2004 stifteten die Erben von Ruth und Heinrich Finke dem Museum die verbliebenen Apothekergefäße und Gerätschaften, die zum Teil noch aus der Zeit der Gründung stammen

 

 

Joan Michael Fuchsius wurde am 1. Oktober 1745 in Siegburg getauft.

 

Er war das 9. von 11 Kindern des Johannis Wilhelmi Fuchsius und Anna Maria Catharina Kissel

 

 

 

 

Mit seiner ersten Ehefrau Anna Maria Josephina zeugte Joan Michael 3 Töchter und 5 Söhne.

 

Sein Sohn Franciscus Wilhelmus Fuchsius führt nach dem Tode des Vaters 1813 die Apotheke bis 1847.

 

 

 

Franciscus Wilhelmus Fuchsius heiratet er 1814 Maria Sophia Dolle, diese schenkte ihm 8 Kinder wovon das letzte aber gleich nach erhaltener Nottaufe verstirbt.

 

Sein Bruder Johannes Ernestus Fuchsius heiratet 1817 Anna Maria Elisabeth Dolle, die Schwester der Frau seines Bruders.

 

 

 

 

 

" Apotheker Joan Michael Fuchsius und seine Ehefrau Anna Maria Josephina Amecke "

 

 

spendierten bei der Langen Nacht der Kultur manchem Besucher ein Gläs'chen Hochprozentiges

links - wie viele Medikamente wurden wohl im Laufe der Zeit gewogen und in Fläschchen abgefüllt, als Pülverchen, Tabletten oder Zäpfchen verabreicht.

mitte - Erinnerungen an Bischof Henninghaus- weitere Informationen unter Mendener Persönlichkeiten

rechts - Mendener Kreuztracht  - dieser Wandteppich entstand in den Jahren 1952 bis 1953. Er wurde gearbeitet von den Mädchen der achten Klasse der Wilhelmschule ( heute Rodenbergschule ) mit ihrer Lehrerin Lotte Bußmann

 

Zinngießerfamilien aus Italien finden ihren Weg nach Menden - noch heute zeugen manche Mendener Familiennamen von ihren südländischen Vorfahren.

 

In alten Akten des Stadtarchivs finden wir Namen folgender Zinngießer aus Italien :

 

Choci, Comol (l)a, Commina, Moral(l)i, Sajo, Togno, de) Ambrosi, Piselli, Minetti, Attoni, Albino, Paltani,

Gu(g)lietti, Adamini, Piazza, Salonisio, Thuri, Prina, Antonini, Pattoni

Unterm Dach des Museums fühlt man sich zurück versetzt in einer anderen Zeit. Menschen und Tiere lebten unter einem Dach.

 

 

 

 

 

 

Eine " Magd "

 

erklärt den Besuchern der Langen Nacht der Kultur das Leben in einem Mendener Ackerbürgerhaus aus der Zeit um 1800

 

 

 

 

Die Darsteller der Historischen Mendener Personen sind erfolgreiche Teilnehmer des VHS Jahres-Kursus

"Ausbildung zum Mendener Stadtführer"

und können über das Museum für Stadtführungen zu verschiedenen Themen gebucht werden.

 

Frau Jutta Törnig-Struck

Tel.-Nr. 02373-903653 und 903654

Erinnerungen in Stein gehauen